Über mich

image_pdfimage_print

Ein Profi ist ein Amateur, der nie aufgegeben hat — Richard Bach.

Um etwas über mich zu sagen, erkläre ich zuerst die Sprachspaltung in meinem Kopf und meiner Arbeit.

Das Englische unterscheidet zwischen „writer“ und „author“, also „Schreiber“ und „Autor“, wobei Letzteres meist meint, dass man ein Werk veröffentlicht hat. Das Deutsche kennt diese Unterscheidung nicht — Schriftsteller klingt zu staatstragend, Schreiber zu unspezifisch, also nenne ich mich einfach Autorin.

Ich schreibe Vollzeit, lektoriere für andere und mich selbst, editiere meine und die Werke anderer Autoren, übersetze, pflege meinen englischen Blog und die deutsche Autorenwebseite, schreibe kreativ für meine und andere Webseiten. Die Texte sind also sehr vielseitig: kreative und fachliche Texte, Übersetzungen, Editieren/Korrigieren, Präsenz in Social Media (ausschließlich Englisch), Unterstützung von Autoren im englischsprachigen Raum durch Textkritik und Denkanstöße, Recherche für meine Projekte, sowie Analyse zu Marketing, Publishing und Self-Publishing.

Schreibend bin ich, seit ich Wörter sinnvoll aneinanderreihen kann. Meine erste Geschichte, noch in der Grundschule, handelte von einem kleinen Magier, der seinen Freunden helfen wollte, und ich habe dazu ausgiebig gemalt. Das würde ich heute nicht mehr tun — nicht weil ich nicht malen oder zeichnen kann, das gelingt sehr gut, sondern weil auch große Leser ihre eigenen Bilder oder Kopfkino entwerfen (können) sollten.

Richtig kreativ angestachelt wurde ich dann ungefähr vor zehn Jahren in einem Internet-Forum, in dem wir uns gegenseitig mit kürzeren und längeren Fortsetzungsgeschichten vorwagten. Es war Action und Romantik dabei, Contemporary und Historisches. Ich schrieb damals einfach immer weiter, weil die Kolleginnen im Forum nie genug von meinen Protagonisten bekamen, und so entstand aus Kurzepisoden mein erstes langes Werk, das mittlerweile einer Trilogie würdig wäre: „Fenja“ spielt in der Ära der Wikinger, in einem ländlichen Gebiet Skandinaviens, und meine Helden kämpfen sich durch menschliche und naturgemachte Widrigkeiten bis sie endlich zueinander gefunden haben und sich ein gemeinsames Leben aufbauen. Fast schon eine Familiensaga. Noch heute werde ich auf diese abenteuerliche Romanze aus einer wilden Zeit angesprochen, und habe fest vor, sie wiederzubeleben. Man kann so ein umfangreiches Projekt nicht den Tod in der Schublade sterben lassen. Fenja wird wieder auferstehen, wie es einer starken Wikingerin gebührt!

Seit „Fenja“ schreibe ich regelmäßig und veröffentliche Kurzgeschichten und Romane und blogge als Sarah Dahl unter sarah-dahl.com. Das alles fällt mir auf Englisch leicht, da dies, sobald ich mich im Netz bewege, meine Arbeitssprache ist und für das „Schreibhirn“ zuständig.

Ich habe Anglistik, Germanistik und Geographie in Aachen und Dublin studiert und durch die weltweite Netzgemeinschaft immer Englisch als Verkehrs- und Kreativsprache genutzt.

Natürlich war das Arbeitsleben bisher von Deutsch geprägt: unter anderem als Lektorin in zwei Verlagen und als Leiterin einer Übersetzungsagentur, so dass Bücher, Schreiben, Lektorieren und Übersetzen immer eine Rolle spielten — nur eben für andere.

Ich habe vorletztes Jahr beschlossen, dass man nur ein Leben hat und sein Talent, seine Passion verfolgen sollte, solange die Umstände günstig sind. Ich schreibe nun Vollzeit, und ohne Chef. Ich suche aus, mit welchen anderen Profis ich zusammenarbeite, um besser zu werden und Leser zu erreichen.

Und ich wurde gebeten, einen historischen Fortsetzungsroman für das Magazin Glanzpunkt Eifel zu schreiben. Ich hatte freie Hand und war natürlich sofort begeistert an Bord, aber erstmalig ist jetzt Deutsch meine Schreibsprache. Das war anfangs eine merkwürdige Herausforderung, und ich ertappe mich immer wieder bei automatisch englischen Notizen, aber es ging flüssiger von der Hand ins Manuskript als ich befürchtet hatte.

Die beiden Sprachen haben unterschiedliche Qualitäten, mit denen man erst zu spielen lernen muss.

Das aktuelle Projekt, „Tilda und Leo — Der Löwe im Pfarrhaus“ ist als historischer Eifel-Roman konzipiert. Er entstand als Langversion, während ich im Hintergrund entscheidende Szenen für den Glanzpunkt Eifel herausschälte und dort veröffentlichte. Der fertige Roman ist im November 2015 erschienen, wie Sie auf der Startseite gesehen haben 🙂

Ich freue mich immer sehr über Feedback.

Gern können Sie Kontakt mit mir aufnehmen über mail (at)sarah-scarlett-schneider.de 

oder unten in den Kommentaren.

Ich wäre begeistert, wenn auch die deutschen Leser mit fröhlichem Enthusiasmus meinen neuen Schreibweg begleiten würden — nur zu! Das hier soll Spaß machen!

Ein Gedanke zu „Über mich

  1. Ala

    Hallihallo, gute Arbeit an der Seite, habe wieder mal was von dir erfahren und verstehe besser, dass alles viel Zeit kosten muss, „Hut ab“ und mach weiter so, ich freue mich auf den Roman:-)
    Liebe Grüße fast aus der Nachbarschaft, bis bald! A.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.